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Terpene

Terpene sind ein Sammelbegriff für flüchtige geschmacks- und wirkungsstimulierende Inhaltsstoffe von Pflanzen und auch Tieren. Sie kommen im Fall von Pflanzen in Kräutern, Früchten, Gemüse, Blättern, Wurzeln und Knollen vor. Terpene geben vielen Pflanzen ihren charakteristischen Duft und Geschmack. Bekannt sind 2018 über 8000 Terpene als reine Kohlenwasserstoffe und weiterhin über 30.000 Terpenoide, also Kohlenwasserstoffe mit funktionalen Ketten. Da viele Pflanzen ganz individuelle und markante Terpenprofile aufweisen, ist es mittels dieser sekundären Inhaltsstoffe möglich, durch eine Analyse des Terpenprofils Rückschlüsse auf zu Grunde liegende Arten zu ziehen.

Neben Gurke, Tomate, Minze, Limette, Mango, Melone, Pfirsich und tausenden anderen kultivierten und wilden Pflanzenarten ist in den letzten Jahren vor allem Cannabis in den Fokus der Terpensammler gerückt. Denn Cannabis bildet sortenspezifisch zahlreiche unterschiedliche Terpenprofile aus und kann dabei viele in anderen Pflanzen einzeln vorkommende Terpene mit anderen in sich kombinieren. Die Vielfalt und Varianz kommt nicht von ungefähr, denn die Cannabis-Pflanze ist eine der höchst gezüchteten polyhybriden Pflanzen überhaupt. Das gilt insbesondere auch für CBD-Hanfblüten mit unter 1% THC, wie sie bei uns legal zu erwerben sind. 

Terpene sind dafür bekannt, die Wirkweisen der wichtigsten Inhaltsstoffe von Cannabis-Blüten, den Cannabinoiden, zu modulieren und zu moderieren. So wird die Aufnahmefähigkeit spezifischer Cannabinoide wie beispielsweise Cannabidiol (CBD) durch bestimmte Terpene erhöht oder es kommt zu Kreuzreaktionen. Die gegenseitige Beeinflussung der Wirkweisen durch Cannabinoide und Terpene ist auch unter dem Entourage-Effekt bekannt und wird in Zukunft einen wichtigen Stellenwert in der Medizin- und Cannabisforschung einnehmen.

Wie schon angedeutet gibt es unzählige Terpene, wovon an die hundert bisher in Cannabis-Blüten entdeckt wurden. Während ein Hauptteil von Cannabis-Blüten durch Pflanzenbestandteile wie Chlorophyll und an zweiter Stelle Cannabinoide besteht, machen Terpene nur einen sehr geringen Anteil an der Biomasse aus. Während Cannabinoide als die Hauptbestandteile der Harzdrüsen bis zu 30% des Materials ausmachen können, bewegen sich Terpene natürlicherweise häufig im Promillebereich. Bei hohen Werten können es auch niedrige Prozentzahlen von bis zu 3-5% sein, das jedoch nur in absoluten Ausnahmefällen. Mehr benötigt es jedoch auch nicht, denn Terpene wirken bereits in solch niedrigen Konzentrationen. Wir erinnern uns: Terpene moderieren und modulieren die Wirkung von Cannabinoiden und wirken damit mit einem gewissen Hebel, indem sie beispielsweise die Bluthirnschranke weiter öffnen oder die Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems sensibilisieren. Terpene können die spezifischen Wirkweisen der einzelnen Cannabinoide und anderer Terpene verstärken, aber auch abschwächen. Manche Terpene sind übrigens auch gleichzeitig Cannabinoide und andersherum – beispielsweise wirkt Beta-Caryophyllen in dieser Weise als Cannabinoid, was nicht zuletzt durch seinen komplexen molekularen Bau bedingt ist.

Jetzt haben wir mit Beta-Caryophyllen schon das erste der sechs am häufigsten in Cannabis vorkommenden Terpene beim Namen genannt. Neben Beta-Caryophyllen finden sich zudem noch Myrcen, Humulen, Linalool, Limonen und Alpha-Pinen in den meisten Terpenprofilen wieder.

Wir bei Vapes’n’Dabs führen zahlreiche Terpenprofile in der gleichen Zusammensetzung, wie sie auch in den Cannabis-Pflanzen bestimmter Sorte zu finden sind. Dabei setzen wir auf natürliche Terpene, einzeln gewonnen aus echten Pflanzen. Anhand von Messergebnissen bezüglich der konkreten Terpenprofile echter Pflanzen werden unsere Terpenprofile verhältnistreu aus diesen separierten Stoffen zusammengemischt, was sie unverwechselbar mit der richtigen Sorte macht und für Wiedererkennungswerte sorgt.

Um euch ein Gefühl geben zu können, wie unterschiedlich und vielseitig bestimmte Terpene sein können, möchten wir dir an der Stelle die genannten sechs wichtigsten Terpene noch einmal genauer vorstellen: Myrcen, Beta-Caryophyllen, Linalool, Alpha-Pinen, Humulen und Limonen. Neben der Überschrift steht stets die Temperatur, bei der ein Terpen im Vaporizer gezielt verdunstet werden kann. Am Ende dieses Textes wird auf diesen Aspekt noch tiefgehender eingegangen. Fangen wir mit dem am häufigsten analysierten Terpen an:

Myrcen – 167 °C

Laut einer Untersuchung konnte Myrcen in einer Auswahl von Cannabis-Stichproben am häufigsten detektiert werden und wies zudem die größte Gesamtmasse aller Terpene auf. Die Wahrscheinlichkeit ist also sehr hoch, dass dieses Terpen in einer bestimmten Sorte vorkommt.

Doch nicht nur in der Cannabis-Pflanze ist Myrcen ein häufig vorzufindender Wirkstoff, sondern auch in alltäglichen Lebensmitteln respektive Früchten und Gewächsen. Myrcen wurde in der Mango, in Zitronengras oder auch Thymian nachgewiesen. Auch im Hopfen tauchen hohe Terpengehälter auf, ebenso in Lorbeer oder Basilikum. Die Kollektion Myrcenhaltiger Lebensmittel ist riesig!

Die Effekte von Myrcen werden von Fachleuten als sedierend eingeschätzt, so wirkt dieses Terpen beruhigend und stresslindernd. 

Wenn wir über Myrcen und Cannabinoide sprechen, sollten wir auch die Legende von der Mango aufgreifen, welche die Effekte von anderen Cannabinoiden steigern soll. Da Myrcen die Wirkung anderer Cannabinoide verstärkt, ist dieser in weiten Kreisen verbreitete Mythos ziemlich real: Denn Mangos enthalten besonders viel Myrcen und stimulieren so die Wirkung bei gleichzeitigem Konsum anderer Cannabinoide wie Cannabidiol (CBD).

Myrcen bildet die Grundlage für viele Indica-Sorten. Denn Myrcen ist verantwortlich für die sedierenden Effekte, wofür diese Sorten bekannt sind. Jedoch kommt das „Mango-Terpen“ auch in zahlreichen anderen Sorten vor, so auch in Hybriden und den aktivierenden Sativas. Übrigens spielt es an der Stelle keine Rolle, dass wir „nur“ von CBD-Sorten sprechen, denn auch in diesen legalen Cannabis-Sorten sind Terpene verantwortlich für verschiedene Wirkweisen

 

Myrcen findet man unter anderem in der Sativa-dominanten Green Crack, die in den USA eine schöne Standard-Sativa darstellt. Eine weitere bekannte Sorte mit hohem Myrcen-Anteil ist Humboldt-Seeds Blue Dream. Eine sehr klassische Sorte mit hoher Konzentration dieses erdig-süßen Terpens ist die indica-dominante Northern Lights. Weitere Sorten mit Myrcen sind White Widow, Himalayan Gold, Pure Kush und viele, viele weitere Sorten.

 

Limonen – 176 °C

Eines der markantesten Terpene, die in Cannabis vorkommen, ist Limonen. Im Speziellen müssen wir im Fall der Hanf-Pflanze sogar von D-Limonen sprechen. Man findet dieses Terpen dem Namen nach vor allem in Schalen von Zitrusfrüchten vor, aber auch in Rosmarin, Wacholder und Pfefferminz. Das charakteristisch sauer-frische Terpen, welches beispielsweise in Sour Diesel, Tangie, OG Kush oder Super Lemon Haze auftaucht, ruft einige bemerkenswerte medizinische Effekte vor, auf die wir an der Stelle leider nicht weiter eingehen dürfen. Allgemein erhellt es jedoch die Stimmung, wirkt spannungslösend und stressreduzierend.

Sativalastige Sorten sind besonders gesättigt mit Limonen. Das Terpen kann unter glücklichen Bedingungen bis zu 2 Prozent der Biomasse einer Pflanze ausmachen! Leider gibt es bei Terpenen, und das steht an der Stelle für alle Terpene, keine Garantie, dass sie sich auch wirklich konsistent aus vielen Samen oder in unterschiedlichen Umweltbedingungen im gewünschten Maß ausbilden. An der Stelle macht uns die Vererbungslehre einen Strich durch die Rechnung, weshalb so manche Pflanze einer ansonsten limonenlastigen Sorte auch gar kein Limonen enthalten kann. Das aber nur am Rande und als kleiner Hinweis zu allen Terpenen und Cannabinoiden.

 

Doch nicht nur in der Aromatherapie ist Limonen ein gern genutztes Mittel, sondern kommt auch in Reinigungsmitteln, Lebensmitteln, Parfüms und der Medizin zum Einsatz, da es nicht nur ein umwerfendes Aroma erzeugt, sondern durch seine geringe Toxizität auch sehr verträglich für Körper und Geist ist.

β-Caryophyllen – 176 °C

β-Caryophyllen zeichnet sich durch süße, würzige, scharfe und Nelken-Duftnoten aus, welche auf einer erdigen Basis schweben. Zudem ist β-Caryophyllen nicht „nur“ ein einfaches Terpen, sondern auch ein Cannabinoid, welches zum Beispiel die vorrangig durch CBD angesprochenen CB2-Rezeptoren unseres Endocannabinoid-Systems besetzt. Dass β-Caryophyllen als Cannabinoid wirkt, verdankt das Molekül seinem vergleichsweise komplexen Bau mit zahlreichen Verbindungen.

β-Caryophyllene kommen mit besonders großer Häufigkeit in schwarzem Kümmel, Nelken, Hopfen, Basilikum, Oregano, schwarzem Pfeffer, Lavendel oder auch Copaiba-Öl vor. Die Palette an β-Caryophyllen-haltigen Pflanzen ist riesig! Während das Terpen in all diesen unterschiedlichen Pflanzen und Gewürzen vorkommt, entfaltet es sich jedoch abhängig davon, welche Terpene und Duftnoten sonst noch in der konkreten Substanz enthalten sind. Wir behalten den Entourage-Effekt stets im Hinterkopf, der die unterschiedlichen Wirkweisen von Terpenen und Cannabinoiden je nach Zusammensetzung des konkreten Terpenprofils beschreibt.

β-Caryophyllen schmeckt, natürlich abhängig von der Konzentration, sehr scharf, teilweise sogar deftig. Das außergewöhnliche Terpen kommt nach einer Untersuchung aus Washington State in Indica-, Sativa- und hybriden Pflanzen gleichmäßig verteilt vor und erreicht beim Großteil der untersuchten Cannabis-Sorten ca. 0,3 Prozent an der Biomasse, selten werden auch Werte um 1 Prozent erreicht.

Eine Sorte mit besonders hohem Anteil an β-Caryophyllen ist die Sorte Death Star. Legt man alle in dieser Sorte vorkommenden Terpene zu Grunde, macht β-Caryophyllen 56% Prozent aller Terpene der Death Star aus! Mehr als die Hälfte der wirkungsentscheidenden sekundären Wirkstoffe werden also durch β-Caryophyllene gebildet, was eine ordentlich Hausnummer ist.

Ein hochkarätiges Indica-Pendant zur durchaus mächtig benannten Death Star ist die deutlich lieblich klingendere Candyland. Zwischen diese beiden Extremen gesellen sich Girl Scout Cookies, GG4 oder White Widow und stehen dabei für ebenso hohe β-Caryophyllen-Werte. Das Terpen zeichnet sich darüber hinaus verantwortlich für die vielen Haze-Genetiken mit typisch süß-scharfen, beinahe beißenden Aromen. Merken können wir uns aber: Das Terpen kommt in vielen Sorten vor, auch und insbesondere in CBD-Sorten. Es gibt auch Haze-CBD-Sorten!

Das enorme medizinische Potential von β-Caryophyllen ergibt sich aus der Funktion als Cannabinoid. Indem β-Caryophyllen CB2-Rezeptoren besetzt, werden verstärkt Maßnahmen des Immunsystems aktiviert. CB2-Rezeptoren befinden sich im gesamten Gewebe und haben die spezielle Fähigkeit, ihre Zahl im Gehirn nach Verletzungen oder bei Krankheit zu erhöhen. Inneren Entzündungen kann so durch Besetzung dieser Rezeptoren schneller Einhalt geboten werden und das Risiko eines Gehirn-Schadens wird reduziert. Zudem fällt der wahrgenommene Schmerz bei besetzten CB2-Rezeptoren niedriger aus, als wenn die entsprechenden Rezeptoren nicht besetzt werden. Konkretere Hinweise können wir an der Stelle leider nicht geben, an der Stelle kann nur ein Arzt oder Apotheker die Beratung durchführen.

α-Pinen – 155 °C

Eine Assoziation mit diesem Terpen sollte nicht allzu schwer sein. Wer schon einmal durch die Pinienwälder des mediterranen Europas oder durch die riesigen Mammutbaumwälder Kaliforniens gestreift ist, war sehr wahrscheinlich schon einmal von der gewissen Schwere und Süße von α-Pinen umgeben. Das Aroma wird weiterhin durch eine gewisse Schwere charakterisiert, jedoch sollte der Geruch von Pinienwäldern für sich stehen.

Pinienduft kann man hier in Europa an vielen Orten genießen: Zum Beispiel auf Korsika, Frankreich, Italien, Sardinien, Mallorca, Spanien und überall sonst, wo maritimes bis subtropisches Klima herrscht und die entsprechenden Nadelbäume vorkommen. Aber auch überall dort, wo Pflanzen wie Cannabis dieses Terpen ausbilden und somit auch an ungewöhnlichen Orten diesen wunderbaren Duft von Nadelwald verbreiten.

Neben Pinien und Cannabis-Pflanzen kommt α-Pinen auch in Rosmarin, Dill, Basilikum, Koniferen, Orangenschalen, Piniennadeln und Petersilie vor. Oder auch in Terpentinöl, welches aus bis zu 60% α-Pinen besteht! Von α-Pinen gibt es übrigens zwei verschiedene Varianten, die sich wahrscheinlich evolutiv nebeneinander an unterschiedlichen Orten verschieden entwickelt haben: Eine Variante kommt vorwiegend auf dem amerikanischen Kontinent vor ((+)-α-Pinen), die andere vorwiegend in Europa ((–)-α-Pinen). Beide Moleküle unterscheiden sich nur ganz minimal.

α-Pinen dient genauso wie das psychoaktive THC als Abwehrmechanismus gegen natürliche Feinde und befindet sich ebenso wie THC in den Trichomen bzw. Harzköpfen der Blüte. So stellt die Pflanze einen effizienten Abwehrmechanismus gegen Insekten und Vögel bereit, um eine möglichst erfolgreiche Fortpflanzung und Erhalt der eigenen Art sicherzustellen.

Als eine besonders α-pinen-haltige Cannabis-Sorte gilt Jack Herer. Sie verbessere die Laune, steigere die Konzentration und setze den Fokus in Richtung kreativer Schaffensprozesse. An der Stelle ist jedoch auch abermals die Blue Dream zu nennen, welche ja vorwiegend für ihre Blaubeernoten bekannt ist – auch sie weist einen hohen α-Pinen-Wert auf, ganz im Sinne ihrer Herkunft, den Wäldern von Mendocino County.

Neben diesen beiden Klassikern kommt α-Pinen außerdem noch in Super Silver Haze, Arjan’s Haze oder auch Trainwreck vor.

Humulen (α-Caryophyllen) – 197 °C

Humulen hat deutlich weniger mit Beta-Caryophyllen zu tun, als die sehr ähnlichen Bezeichnungen zunächst vermuten lassen. Humulen wird durch erdig-holzige Duftnoten charakterisiert, ihr fehlt im Gegensatz zu Beta-Caryophyllen die dominierende Schärfe und Würze. Humulen schmeckt eher herb. Fragt man einen Terpen-Kenner nach Humulen, kommt sofort die Assoziation zu OG Kush oder auch White Widow auf. Das erdige Arome ist ein klassischer Cannabis-Geschmack, der sicherlich nicht jedermanns Sache ist. Es kommt nicht von ungefähr, dass zeitgenössische Züchter, vor allem natürlich in einigen Staaten der USA, sich auf besonders fruchtig-süße Sorten konzentrieren. Diese Geschmäcker werden in den Staaten deutlich mehr nachgefragt.

In Europa sind Cannabis-Sorten mit dem erdig-holzigen Aroma jedoch tendenziell beliebter, was Sorten wie White Widow, Sour Diesel oder auch Girl Scout Cookies belegen: Diese Sorten wird man in vielen holländischen Coffeeshops entdecken und sie werden auch gekauft. Weitere Humulen-reiche Sorten sind Greenhouse Cheese, Super Lemon Haze & Headband.

Humulen kommt ebenso wie Myrcen nicht nur in der Cannabis-Pflanze vor, sondern auch und vor allem in Hopfen. Außerdem findet man Humulen in Basilikum, Koriander, Nelken, Ingwer, Ginseng, Salbei, Pfefferminze und Basilikum wieder.

Außerdem wird Humulen in der ökologischen Landwirtschaft als natürliches Insektizid verwendet.

Linalool – 197 °C

Schließe für einen Moment deine Augen und denke an unendliche Lavendelfelder in der französischen Provence! Man muss nicht einmal da gewesen sein, um den betörenden Duft nachzuvollziehen. Lavendel steht für sich und bildet mit Alpha-Pinen und Limonen einen der charakteristischsten Düfte in dieser Aufstellung. Das Aroma von Lavendel wird von vielen positiv assoziiert, beruhigend, entspannend. Der unverkennbare, frisch-würzige Geschmack macht sich täglich in vielen Wohnzimmern als ätherisches Öl in Duftlampen breit oder auch als Badezusatz beim sinnlichen Bad. Linalool kommt jedoch lange nicht nur in Lavendel, Zitronen, Lorbeer, Rosenholz und Birke vor, sondern auch in einigen Cannabis-Sorten wie Chem Dogg, Skywalker OG, Lavender oder Headband.

Linalool als eines der mindervertretenen Terpene über alle Cannabis-Sorten betrachtet weißt vor allem eine entspannende, beruhigende Wirkung auf. Da verwundert es auch nicht wirklich, dass vor allem Indica-dominante Cannabis-Sorten vergleichsweise hohe Linalool-Werte besitzen.

Doch abseits der stark reglementierten Heilpflanze findet sich das wirksame Terpen auch in Koriander, Muskat, Hopfen, Ingwer, Bohnenkraut, Zimt, Basilikum, Majoran, Thymian, Oregano, schwarzem Pfeffer und vielen weiteren Gewürzpflanzen wieder.

Mit Hilfe eines Vaporizer können Terpene übrigens gezielt verdampft werden oder absichtlich im Blütenmaterial zurückgelassen werden

Wir wissen, dass Terpene auf andere Cannabinoide und Terpene modulierenden Einfluss ausüben. Ebenso ist bekannt, auch wenn das im Text bis zu dieser Stelle nicht kommuniziert wurde, dass verschiedene Terpene und Cannabinoide erst bei einer gewissen Temperatur verdampfen. Diese Verdampfungstemperaturen sind sehr individuell und während manche Terpene schon um die 150 °C verdampfen, passiert das bei anderen Wirkstoffen erst bei über 200 °C.

Deshalb ist es problemlos möglich, über die individuelle Temperatureinstellung eines Vaporizers gezielt bestimmte Terpene aus den Blüten zu verdampfen. Dieses System funktioniert natürlich am besten, wenn man nur auf die Terpene abzielt, die bei niedrigen Temperaturen verdampfen. Denn somit kann man die erst bei höheren Temperaturen verdampfenden Terpene später noch inhalieren. Andersherum, also wenn man nur die Terpene verdampfen möchte, welche bei hohen Temperaturen gasförmig werden, müsste man vorher die anderen Terpene entweder verschwenden oder nach eben erläutertem Prinzip erst jene und dann diese Terpene über den Tag verteilt inhalieren.

Disclaimer: Nach wie vor sind THC-haltige Cannabis-Produkte in den meisten europäischen Ländern und auch der Schweiz illegal. Wir raten vom Konsum verbotener Substanzen dringend ab. Der Konsum CBD-haltiger und weitgehend THC-freier Cannabis-Produkte ist jedoch legal. 

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